Christoph Schaffrath (1709-1763) Trio F-Dur für Viola, Violoncello und
B.c.
Herausgeber: Michael O'Loghlin, Erscheinungsdatum: 2010-07,
Generalbass-Aussetzung: Angela Koppenwallner, Quelle: RISM D-B SA 3822 (Archiv
der Sing-Akademie zu Berlin)
| G190 | Ch. Schaffrath, Trio F-Dur, Erstausgabe, Va+Vc+Bc, Partitur, 3 Stimmen, 32 S., ISMN 50174-190-8 | 16,50 € | ![[+]](../../bilder/warenkorb.gif) |
Dieses anmutige Trio ist ein erst kürzlich wiederentdecktes
Werk Schaffraths, der als Tasteninstrumentalist bei Friedrich dem Großen
und später bei des Königs musikliebender Schwester wirkte. Das Werk
ist für eine ungewöhnliche Besetzung geschrieben, nämlich nur
für tiefe Instrumente. Eine geschickte Mischung aus kontrapunktischen und
parallelen Passagen gibt ihm eine klare Struktur und macht es zu einem guten
Beispiel des melodischen, galanten Stils der späten Barockzeit. Die
Kammermusik des 18. Jahrhunderts wurde typischerweise für gebildete Laien
geschrieben, und dieses Werk dürfte diese Funktion auch heute bestens
erfüllen. Es kann ohne Continuo-Tasteninstrument ausgeführt werden,
wenn ein zweites Cello oder ein anderes Bassinstrument die Bassstimme spielt.
Die Cellostimme könnte dem Brauch der Zeit folgend auch auf einer Viola da
Gamba oder einem Fagott gespielt werden.
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